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Working Genius im Team: Warum Projekte am Start oder im Ziel scheitern

Jona Friede · 6 Min. Lesezeit

Kennst du Teams, die voller Ideen sind, aber kaum etwas umsetzen? Oder Teams, die zuverlässig liefern, aber nie die richtigen Fragen stellen? Oft liegt das nicht an fehlender Kompetenz, sondern an einer ungleichen Verteilung von Arbeitsenergie.

Die sechs Arten von Arbeit

Das Working-Genius-Modell von Patrick Lencioni beschreibt sechs Phasen, die jede Arbeit durchläuft: Wonder (die richtigen Fragen stellen), Invention (Lösungen entwickeln), Discernment (Ideen bewerten), Galvanizing (andere mobilisieren), Enablement (unterstützen) und Tenacity (zu Ende bringen).

Jeder Mensch hat zwei Bereiche, die Energie geben, zwei, die neutral sind, und zwei, die auf Dauer erschöpfen.

Typische Lücken im Team

Fehlt Wonder und Invention, arbeitet ein Team fleißig an den falschen Dingen. Fehlt Discernment, werden Ideen nicht sortiert. Fehlt Tenacity, starten viele Projekte und wenige kommen an.

Solche Lücken werden schnell persönlich: Man hält Kolleginnen für unzuverlässig oder kritisch, obwohl sie schlicht in einer Phase arbeiten, die ihnen Energie raubt.

Warum Birkman und Working Genius zusammen wirken

Working Genius zeigt, womit jemand im Arbeitsprozess beiträgt. Birkman zeigt, wer jemand ist, was er braucht und wie er unter Stress reagiert. Zusammen wird sichtbar, wer welche Aufgaben übernehmen sollte – und wie ihr Konflikten vorbeugt, statt sie nur zu lösen.

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